Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

KONTAKT:

Kantonales Komitee
Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21
4600 Olten

Tel. 079 338 48 38
E-Mail: info@so-ohne-lp21.ch
Web: www.so-ohne-lp21.ch

SPENDEN:

Konto: Regiobank Solothurn
BC-Nr.: 8785
IBAN: CH16 0878 5045 9424 6214 5
Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21

Mit 3'200 Unterschriften hat das überparteiliche Komitee der Gegner des Lehrplans 21 im Juni 2016 die entsprechende kantonale Volksinitiative eingereicht. 

Das solothurnische Volk kann über den Lehrplan 21 abstimmen!

Die Abstimmung findet voraussichtlich Mitte 2017 statt.

Eines der weltweit besten Schulsysteme
durch andernorts bereits gescheiterte Konzepte kaputt machen?

Undenkbar? Leider Nein! Denn genau das wird mit dem Lehrplan 21 geschehen!

Schweizer Bildung ist top! Unser bestehendes Schweizer Schulsystem gehört zu den besten der Welt. Es bringt am meisten Nobelpreisträger pro Kopf hervor. Und es generiert am meisten Lehrlings-Weltmeister/innen.

„Reformitis“ macht sich breit. Trotz dieses Erfolgs wird in den letzten Jahren eine Reform nach der anderen auf die Schulen losgelassen. Der neuste Schrei ist die radikale Kompetenzorientierung, wie sie der Lehrplan 21 propagiert. Das klingt dann so: „Schülerinnen und Schüler können in kooperativen Situationen das eigene Schreibziel reflektieren und zur Schreibaufgabe in Bezug setzen, um den eigenen Schreibprozess zielgerichtet zu steuern.“ Alles klar? 

Die radikale Kompetenzorientierung des Lehrplan 21 scheitert überall. Die Zwischenbilanz nach zehn Jahren Kompetenzorientierung in Deutschland fällt in manchen Bundesländern vernichtend aus: Dramatisches Schwinden von Wissen und Können. Mille Feuille (Frühfranzösisch ab der dritten Klasse) ist eines der ersten vollständig auf Kompetenzorientierung basierenden Lehrmittel, das in der Schweiz über mehrere Jahre eingesetzt wurde. Das Resultat ist desaströs. Die Kritik ist vernichtend. Es wurde bereits nachgebessert und zwar im Sinne weniger Kompetenzorientierung und wieder mehr Vokabeln und Grammatik lernen!

Der Lehrplan 21 löst sein Versprechen („Harmonisierung“) nicht ein. Trotz dieses Desasters soll der Lehrplan 21 eingeführt werden. Weil er angeblich die Schulsysteme der 21 Deutschschweizer Kantone harmonisiert. Doch das tut er nicht – im Gegenteil! 

Er bringt keine Harmonisierung bei den Frühfremdsprachen und auch nicht in den Fächern Geographie, Geschichte, Physik, Chemie und Biologie auf der Sek I Stufe. Also bleiben noch Deutsch und Mathematik. Doch da sind die Lehrpläne schon heute 95% deckungsgleich.

Der Lehrplan 21 macht aus Lehrpersonen Lerncoaches. Die Stoffvermittlung durch die Lehrperson tritt zurück zugunsten des selbstorganiserten Lernens. Hermann Forneck, ehemaliger Direktor PH Nordwestschweiz: „Die Steuerungsfunktion der Lehrperson wird im selbstgesteuerten Lernen bezüglich der stofflichen Vermittlung auf apersonale Medien übertragen." Also Wikipedia und Google statt Schüler - Lehrer Beziehung. Das überfordert durchschnittliche und schwache Schüler/innen und wird die Unterschiede in den Klassen noch einmal massiv vergrössern. Und das in Klassen, in denen bereits lernschwache Kinder integriert werden!

Der Lehrplan 21 schadet der Schule – auch im Kanton Solothurn. Um für den völlig überladenen Lehrplan 21 Platz zu machen, wird bei dessen Einführung im Kanton Solothurn der Halbklassenunterricht abgebaut. Und es wird für Dritt- und Viertklässler weniger Deutsch geben! Der LP21 ist ein grossangelegtes bildungs- und gesellschaftspolitisches Experiment auf Kosten der Kinder und Lehrpersonen. Die Spätfolgen für die Wirtschaft und den Standort Schweiz sind nicht absehbar. Dazu kommt, dass die Weiterbildungen und die neuen Einweglehrmittel uns teuer zu stehen kommen!

Darum hat ein Komitee aus verschiedenen Parteien die Initiative „Ja zu einer guten Volksschule – ohne Lehrplan 21“ lanciert.